Nachhaltige Altersvorsorge

Ein Thema mit Zukunft

Ökologisch

  • Geschäftsreisen mit „grünen“ Verkehrsmitteln
  • Papierfreies Büro
  • Ökologische Lebensweise im Unternehmen
  • CO2 arme Unternehmensführung

Sozial

  • Transparente Gehaltsstruktur
  • Keine Hierarchien
  • Offene Gesprächs- und Feedbackkultur
  • Kooperation und Partnerschaften statt Konkurrenz
  • “Doppelte Versicherung/ Absicherung” durch Hilfsprojekt “Skill up!”
  • Ziel: Kund*Innen und Verbraucher*innen zu mündigen Versicherten zu machen
  • Information und Verständnis vor Vertragsabschluss

Ökonomisch

  • Ethisch-ökologische Altersvorsorge
  • Unternehmensziel: Not-only-Profit
  • Wirtschaftlichkeit vor Gewinnmaximierung
  • Klarer Ausschluss von unethischen Investments

Unser Verständnis von Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist bei FIBUR nicht nur ein Teilaspekt unseres Unternehmens, sondern bildet das Kerngeschäft: die ethisch-ökologische Altersvorsorge. Doch gelebte Nachhaltigkeit geht für uns über unsere Produkte hinaus und setzt ein ganzheitlichen Anspruch an soziales, ökologisches Handeln zur Förderung des Allgemeinwohls voraus.

Ökonomische Nachhaltigkeit

Beitragsgelder, die unsere Kunden in eine ethisch-ökologische private Altersvorsorge bzw. in nachhaltige Versicherungen einzahlen, werden durch unsere Versicherungspartner nach klaren Kriterien angelegt. Diese Kriterien teilen sich auf in Positivkriterien, die festlegen, welche Unternehmen, gegenüber anderen,  im Auswahlprozess priorisiert werden. 

Das Gegenstück zu den Positivkriterien bilden die Ausschluss, oder auch Negativkriterien. Sie definieren ganz klar, welche Investments sich nicht mit den gemeinsamen Werten von FIBUR und den Werten unserer Kund*innen vereinbaren lassen und daher für die Anlage der Beitragsgelder ausgeschlossen sind. 

Nicht auf Kosten nachfolgender Generationen zu leben ist für uns sehr wichtig, deshalb setzen wir auf erneuerbare Energiequellen. Es ist beeindruckend, in welchen Formen unser Planetensystem uns Energie in nahezu unerschöpflichem Maße bereit stellt, sei es durch die Strahlung der Sonne, durch die Geothermie im Erdkern oder die Gezeiten, die von den Planetenbewegungen abhängen. Wir wollen Energie in intelligenter Weise nutzen, damit auch unsere Kinder noch in den Genuss von technologischen Errungenschaften wie Elektrizität und Mobilität kommen.

Seit jeher besitzt der Mensch ein Bedürfnis nach Mobilität. Auch wir sind viel unterwegs, sei es auf Geschäftsreisen, zum Einkaufen in der Stadt oder zur Entspannung in den grünen Naherholungsgebieten. Die Möglichkeiten zur Fortbewegung werden heute immer vielfältiger. Wir beobachten die zunehmend ausdifferenzierten Angebote der Fahrzeughersteller sowie im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Bei unserer Fahrzeugwahl für unsere Reisen wie auch unsere alltäglichen Kurzstrecken versuchen wir, möglichst im Sinne des Ökosystems und der nachfolgenden Generationen zu handeln. Dabei setzen wir vor allem auf zwei technische Entwicklungen: E-Mobility und Internetportale zum Finden einer Fahrgemeinschaft.

Soziale Nachhaltigkeit

Soziale Gerechtigkeit scheint zunächst ein etwas abstrakter Sammelbegriff zu sein. Das Thema entfaltet seine Bedeutung, wenn man die dahinter stehenden Aspekte näher betrachtet, zum Beispiel: der Kampf um Menschenrechte, Demokratie, Freiheit und Selbstentfaltung, gleiche Behandlung am Arbeitsplatz, Schutz vor Diskriminierung, Rassismus, Homo- und Transphobie oder auch Schutz vor Machismo in Lateinamerika.

Die etablierten Strukturen des marktwirtschaftlichen Systems fördern im Wesentlichen Konkurrenz als vorherrschende Umgangsform zwischen Unternehmen und die monetäre Gewinnmaximierung als oberstes Unternehmensziel. Wir versuchen uns von diesen Rahmenbedingungen möglichst unabhängig zu machen, denn mit FIBUR verfolgen wir vielmehr die Absicht, Werte zu schaffen, die Menschen eine konkreten Nutzen stiften und somit das Gemeinwohl direkt fördern.

Als Bewohner eines der reichsten Länder besitzt man heute unzählige Möglichkeiten, seine Zeit zu gestalten. Über das Internet haben wir Zugang zu beinahe allen Informationen der Menschheit. Wenn wir etwas Materielles wirklich haben wollen, können wir es sehr wahrscheinlich sehr schnell kaufen. Als Deutscher kann man fast jedes Land bereisen und zwar zu jeder Zeit. Fast jeder Stadtbewohner verfügt über etliche Freizeitangebote in seiner unmittelbaren Umgebung (Sportvereine, Museen, Musikschulen etc.). Fernsehprogramme oder Werbeplakate erinnern uns zudem permanent an die neusten Trends und Moden, die uns zeigen, was wir wissen oder besitzen müssen, um nicht „out“ zu sein. Doch was macht diese Fülle an Möglichkeiten mit uns Menschen?ie monetäre Gewinnmaximierung als oberstes Unternehmensziel. Wir versuchen uns von diesen Rahmenbedingungen möglichst unabhängig zu machen, denn mit FIBUR verfolgen wir vielmehr die Absicht, Werte zu schaffen, die Menschen eine konkreten Nutzen stiften und somit das Gemeinwohl direkt fördern.

Ökologische Nachhaltigkeit

Das Gegenstück zu den Positivkriterien bilden die Ausschluss, oder auch Negativkriterien. Sie definieren ganz klar, welche Unternehmen sich nicht mit unseren Werten und Ansprüchen an Nachhaltigkeit vereinbaren lassen und sind daher für die Anlage unserer Beitragsgelder ausgeschlossen.

Wir alle leben von den Erträgen unserer Böden und auch die nachfolgenden Generationen werden auf ein intaktes Ökosystem angewiesen sein. Wir sind von den vielfältigen und faszinierenden Potentialen der Natur begeistert und es ist uns ein großes Anliegen, dass diese so lange wie möglich erhalten bleiben. Wir beobachten allerdings auch, dass an vielen Orten der Erde konventionelle Methoden der Landwirtschaft unsere Umwelt nachhaltig zerstören und so das Leben auf der Erde bedrohen.

Wir verfolgen lokale Ziele

Politische Gestaltung beginnt bei FIBUR bereits mit unseren Produkten in Form der ethisch-ökologischen Altersvorsorge. Ein wirklich zukunftsorientiertes Versicherungswesen  muss, unserer Meinung nach vor allem nachhaltig sein. Sein Geschäft entlang von Kriterien der Nachhaltigkeit auszurichten darf dabei jedoch nicht bedeuten, einen kleinen Teil des Hauptgeschäftes sozial und ökologisch aufzustellen und das als “grüne Transformation” zu betiteln. Eine echte Transformation heißt für uns, die Orientierung an den sozialen, ökologischen und ökonomischen Dimensionen der Nachhaltigkeit zum Kern und Zweck des Geschäftes bzw. des Unternehmenszwecks zu betrachten. Und mit dieser Ansicht sind wir nicht allein:

Die Vermessung von Erfolg

B-CORP

Wie misst man unternehmerischen Erfolg? Dem (Gabler) Wirtschaftslexikon zufolge ist unternehmerischer Erfolg das in “monetären Größen erfasste bzw. ausgedrückte Ergebnis des Wirtschaftens”.

Unser Verständnis davon, was ein Unternehmen erfolgreich macht, ist anders:

Wir glauben, dass ein Unternehmen danach streben sollte einen möglichst positiven Beitrag zur Entwicklung unserer Gesellschaft zu leisten und dabei nicht zuerst nur nach Profit und größtmöglichem Gewinn zu streben, sondern an der Lösung ökologischer und sozialer Probleme mitzuwirken. 

Und mit dieser Ansicht sind wir nicht allein: Bereits mehr als 900 Unternehmen, aus 29 Ländern haben sich zur B CORP Bewegung zusammengeschlossen. Hier in Deutschland zählen dazu zum Beispiel Ecosia, Einhorn, Startnext, Soulbottles und viele mehr.

Als Ben 2010 FIBUR gegründet hat, war es sein Ziel den Versicherungssektor kundenfreundlicher und die Investments nachhaltiger zu machen. Kern des Unternehmensziels sollten Werten wie Gerechtigkeit, Partizipation und Nachhaltigkeit auszurichten und damit einen positiven Unterschied zu machen, um zu zeigen, dass Rendite auch grün sein kann. Und da Altersvorsorge nicht gerade als beliebtes Gesprächsthema gilt braucht es, zusätzlich zu einem fairen und ökologischen Angebot für Altersvorsorge, Bildung und Aufklärung im Bereich der privaten und betrieblichen Altersvorsorge.

B CORP steht für “Benefit Corporation”, also Unternehmen deren Ziel es ist eine positive Veränderung in der Welt zu bewirken. Unternehmen, die sich mit dem B CORP- Siegel zertifizieren lassen sind rechtlich dazu verpflichtet die Auswirkungen aller ihrer Entscheidungen auf KundInnen, Lieferanten, Partner und MitarbeiterInnen zu berücksichtigen und sich freiwillig zur Einhaltung von Umwelt und Sozialstandards. 

Das B CORP Siegel soll Kunden und Partnern dabei helfen zu erkennen, bei welchen Unternehmen sich um Firmen handelt, die sich voll und ganz dem Bewirken einer nachhaltigen Veränderung in unserer Gesellschaft, für Natur und Umwelt verschrieben haben, und denjenigen, die sich gene als nachhaltig darstellen um ihren Umsatz zu steigern. Aus diesem Grund muss jedes Unternehmen einen aufwändigen Zertifizierungsprozess durchlaufen, bei dem nicht nur das operative Geschäft, sondern insbesondere soziale und ökologische Faktoren unter die Lupe genommen werden. Dazu zählen zum Beispiel Fragen danach, wie demokratisch ein Unternehmen aufgestellt ist, wie es mit seinen Mitarbeiter*innen und Zulieferern umgeht oder welchen (positiven und negativen) Einfluss es mit seinen Produkten und als Mitglied einer sozialen Gemeinschaft ausübt. 

Anhand dieser Ergebnisse wird ein Score-Wert berechnet. Dieser Score schafft eine Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen der Branche und setzt dadurch Anreize sich kontinuierlich zu verbessern und beispielsweise das Arbeitsumfeld seiner Mitarbeiter*innen partizipativer und kooperativer zu gestalten, oder Ungerechtigkeiten entlang der Lieferkette abzubauen. Und natürlich wird dieser Score auch durch das B LAB, die Organisation hinter dem B CORP Zertifikat veröffentlicht, sodass Jeder und Jede das Ergebnis nachvollziehen kann. 

Der Begriff der Nachaltigkeit wird oft in drei Dimensionen dargestellt: der Ökologischen, der Sozialen und der Wirtschaftlichen. Damit soll ausgedrückt werden, dass nachhaltige Entwicklung nur durch die gleichberechtigte und gleichzeitige Umsetzung von ökonomischen, sozialen und ökologischen Zielen erreicht werden kann. Die drei Dimensionen bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Die Entwicklung einer gerechten, lebenswerten und inklusiven Gesellschaft, die ihre eigenen Ressourcen und die der Umwelt erhält setzt demnach eine ganzheitliche Betrachtung und Umsetzung von Nachhaltigkeit voraus.

“Eine andere Ökonomie ist möglich.” So lautet der Leitspruch, hinter dem sich allein in Deutschland mehr als 2000 Unternehmen, 6700 Einzelpersonen und 60 PolitikerInnen versammelt haben. Die “andere Ökonomie” meint in diesem Fall eine Veränderung des Verständnisses davon, was es heißt wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Wirtschaftlicher Erfolg ist, laut einem Wirtschaftslexikon “das in monetären Größen erfasste Ergebnis des Wirtschaftens”. Nach einem solchen Konzept handelt heute ein Großteil der Unternehmen weltweit. Das Problem dabei: Soziale und ökologische Aspekte werden vollkommen vernachlässigt. In der Art und Weise, wie ökonomische Leistungen bemessen werden, ist ein Konzern aber meist genau dann besonders ertragreich. Aber, kann man ein Unternehmen, was z.B ein Umsatzplus verzeichnet, weil es mehr chemische Düngemittel verkauft als im Vorjahr, also einen höheren Umsatz macht wirklich als erfolgreich bezeichnen, wenn bei der Herstellung giftige Abwässer in einen Fluss geleitet werden, der Bauer gesundheitliche Schäden davonträgt und die biologische Vielfalt auf seinem Feld durch das Düngemittel abnimmt? Oder ist es für eine Gesellschaft wünschenswert, wenn eine Firma Lebensmittel herstellt für deren Produktion in Südamerika der Regenwald abgeholzt und Menschen entlang der Lieferkette ausgebeutet werden?

Um genau diese Aspekte in der Bewertung eines Unternehmens zu berücksichtigen gibt es die Gemeinwohl-Bilanz. Sie wird von jedem Unternehmen am Ende eines Jahres im Zusammenschluss mit Beratern der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) erstellt und veröffentlicht. Diese Bilanz gibt Interessierten, Konsumenten oder Mitbewerbern einfach und verständlich Auskunft darüber wie ein Unternehmen sozial, ökologisch und ökonomisch dasteht. 

 

„Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist.

Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.” 

 

Den Kern der Gemeinwohl-Bilanz bildet die sogenannte Gemeinwohl-Matrix, die sich aus “Werten” und “Berührungsgruppen”, also Diejenigen, die vom Handeln der Firma betroffen sind, wie z.B Lieferant*innen, Kund*innen, Eigentümer*Innen, das gesellschaftliche Umfeld und die Mitarbeiter*innen zusammensetzt . 

Zu den Werten zählen Transparenz und Mitentscheidung, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Menschenwürde. Dabei werden für jeden Teilaspekt bis zu 50 Punkte vergeben.  Die Gemeinwohl-Bilanz ist dabei umso besser, desto mehr Punkte ein Unternehmen erhält. Die Skala reicht dabei von -3600 bis 1000 möglichen Punkten. Danach wird der Bericht von externen Berater*innen der GWÖ geprüft und im Anschluss veröffentlicht, sodass das Ergebnis online verfügbar und einsehbar ist.

Der Gemeinwohl-Bericht geht dabei jedoch über eine Bewertung des Ist-Zustandes hinaus und zeigt ebenfalls das Entwicklungspotenzial einzelner Bereiche vor, in denen sich das Unternehmen noch verbessern kann, um Perspektiven für eine Weiterentwicklung aufzuzeigen. Und auch die Ziele, die im Vorjahr beschlossen wurden fließen in die nächste Bilanz mit ein, sodass ein kontinuierlicher Veränderungs- und Verbesserungsprozess stattfinden kann.

 

Die etablierten Strukturen des marktwirtschaftlichen Systems fördern im Wesentlichen Konkurrenz als vorherrschende Umgangsform zwischen Unternehmen und die monetäre Gewinnmaximierung als oberstes Unternehmensziel. Wir versuchen uns von diesen Rahmenbedingungen möglichst unabhängig zu machen, denn mit FIBUR verfolgen wir vielmehr die Absicht, Werte zu schaffen, die Menschen eine konkreten Nutzen stiften und somit das Gemeinwohl direkt fördern.

Ziel der Unterstützer*innen und Mitglieder der Gemeinwohlökonomie ist es einen wirtschaftlichen Wandel, hin zu einer am Wohl der Allgemeinheit orientierten Form des unternehmerischen Handelns zu bewirken. Manch ein Kritiker bezeichnet diese Idee als “utopisch”, dabei ist die Orientierung von ökonomischen Aktivitäten am Gemeinwohl bereits seit vielen Jahren in den Verfassungen vieler Länder festgeschrieben.

 

„Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl.“

(Bayrische Verfassung, Art. 151)

 

Um als Gesellschaft und als Akteure der Wirtschaft diese Grundsätze wieder mit Leben zu füllen möchten wir für die Ideale einer fairen, sozialen und ökologischen Wirtschaftsweise eintreten. Die Vision ist, dass eine am Gemeinwohl orientierte Wirtschaftsweise soll sich in Zukunft auch wirtschaftlich lohnt. Sodass Unternehmen, die eine gute Gemeinwohl-Bilanz besitzen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge bevorzugt werden oder auch steuerliche Vorteile erhalten. Und natürlich könnten auch Verbraucher*innen besser erkennen, welches Unternehmen sie unterstützen möchten. Profitstreben und Konkurrenz haben lange genug unseren Alltag und auch unsere sozialen Beziehungen geprägt, weshalb wir dem, ein am Menschen und der Umwelt orientiertes Handeln entgegensetzen wollen, dass auf Werten wie Kooperation, Kommunikation, Wertschätzung und Vertrauen basieren.

 

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.“

(Deutsches Grundgesetz, Art. 14)

"Gut leben in einer Welt, in der die Wirtschaft im Einklang mit ethischen Werten ist"

Globale Nachhaltigkeit

Bei der Verfolgung und Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung liegt für Fibur der Fokus auf Zielen, der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. Das Spektrum der Ziele, die für uns besonders im Fokus stehen, sind im Folgenden aufgelistet.

SGD 1: Keine Armut

Bis 2030 soll die Armut weltweit und überall verschwunden sein. Und die gute Nachricht ist: Global betrachtet nimmt die Zahl der in Armut lebenden Menschen ab. Dennoch ist die Beseitigung von Armut ein Kernanliegen der Vereinten Nationen und auch hier in Deutschland sind (Stand 2016) rund 16,5% der Menschen von Armut bedroht. Damit sich das ändert setzen wir uns, insbesondere für die Prävention von Altersarmut durch finanzielle Absicherung, wie zum Beispiel die private oder die betriebliche Altersvorsorge.

SGD 2: Kein Hunger

Noch immer leiden 800 Millionen Menschen auf der Welt an Hunger. Ziel der Vereinten Nationen (UN) ist es, die Nahrungsmittelsicherheit zu verbessern, nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Bei Fibur/ uns findet dieser Anspruch Ausdruck im  Ausschluss von Nahrungsmittelspekulationen auf der Förderung des ökologischen Landbaus und einer gesunder Ernährung sowie dem Ausschluss von Gentechnik, für Deine Geldanlage.

SGD 4: Hochwertige Bildung

Bildung ist ein Menschenrecht und der Schlüssel für eine positive persönliche und gesellschaftliche Entwicklung. Ziel der UN allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Neben unseren eigenen Bildungsangeboten für euch Kunden unterstützt Fibur seit Juli 2019 das Ausbildungsprogramm „Skill-Up!“, der Welthungerhilfe.

„Skill up!“ schafft Chancen, durch die Finanzierung einer qualifizierten Berufsausbildungen für Jugendliche in Kenia, Uganda, Sierra Leone, Tadschikistan und Indien.. Und das im Verhältnis 1:1: Jeder neue Kunde, der sich für eine Nachhaltige Geldanlage entscheidet schafft also gleichzeitig  eine neue Bildungsperspektive.

Hier erfährst Du mehr zur Initiative „Skill up!“

SGD 5: Geschlechter Gleichstellung

Das Ziel 5 fordert die Eliminierung aller Formen der Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Für uns bedeutet das, wenn es um das Thema Chancengleichheit (Geschlecht, Herkunft, Religion und sexuelle Orientierung) geht, dass die bei Fibur angelegten Beitragsgeldern bevorzugt bei Unternehmen angelegt werden, die Gleichberechtigung aktiv vorantreiben und fördern.

SGD 6: Sauberes Wasser und Sanitärversorgung

Weltweit haben zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verringerung der Verschmutzung und einer Verbessserung der Wasserqualität ist es, den Raubbau an Flora, Fauna, Meeren und Böden zu verhindern. Auch gegen die Verschwendung natürlicher Ressourcen vorzugehen, ist ein klares Ausschlusskriterien für unsere Geldanlagen definiert.

SGD 7: Bezahlbare und saubere Energie

Der Zugang zu (bezahlbarer) Energie ist heute, mehr denn je ein entscheidender Faktor für Entwicklung, den Zugang zu Bildung und gleichberechtigte Teilhabe. Und dass nicht nur, weil der Zugang zum Internet seit dem Jahr 2016 ein Menschenrecht ist. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Energiebedarf weltweit bis 2040 um ein Viertel steigen wird. Zwar erhalten zunehmend mehr Menschen der Zugang und die Nutzung von Energie, allerdings stammt dieser Strom meist aus fossilen Energiequellen wie Kohle, Gas oder Öl. Um die Energieversorgung global auf erneuerbare Energiequellen umzustellen braucht es sowohl technische als wirtschaftliches Engagement, was wir durch unsere Anlagekriterien aktiv unterstützen.

SGD 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Die Schaffung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen ist für uns eng verknüpft mit dem Ausschluss von Kinderarbeit und Überbegriff der Chanchengleichheit. Der Anlagekatalog von Fibur bevorzugt dementsprechend Unternehmen, die ihr Wirtschaften entlang von Kriterien wie Lokalität, Qualität und Beschränkung ausrichten und über ihr Handeln transparent Rechenschaft ablegen wie z.B mit der Erstellung einer Gemeinwohlbilanz.

Erfahre mehr zur Gemeinwohlbilanz von Fibur

SGD 10: Weniger Ungleichheiten

Wie bereits Ludwig Erhard, der Vater der sozialen Marktwirtschaft, mit seinem Werk „Wohlstand für Alle“ zum Ausdruck gebracht hat, ist der Abbau sozialer Ungleichheiten, global wie lokal eine Grundvoraussetzung für ein zufriedenes Leben. Damit durch den Wohlstand in einem Land wie Deutschland, nicht zusätzliche Ungerechtigkeiten woanders entstehen fördern verantwortliches Wirtschaften, das alle positiven und negativen Folgen einer unternehmerischen Tätigkeit in den Blick nimmt und sich aktiv für soziale, ökonomische und ökologische Gerechtigkeit einsetzt.

SGD 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Maßnahmen zum Schutz des Klimas sind heute dringlicher als je zuvor.  Viele Menschen sind von den Folgen der Klimakrise (extreme Dürren, Flutkatastrophen und Ernteausfälle) unmittelbar bedroht. Doch die gute Nachricht der Experten: Das Erreichen des 1,5 Grad Ziels ist “technisch möglich”. Um die Unternehmen zu unterstützen, die bereits dabei sind, die Einhaltung ihrer eigenen, und unserer gesellschaftlichen/ gemeinsamen Umwelt- und Klimaziele möglich zu machen bevorzugen wir für die Anlage von Kundengeldern z.B Techniken zur umweltfreundlichen Energiegewinnung und Firmen, die selbst aktiv Maßnahmen zum Klimaschutz durchführen.

SGD 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen - Keine Rüstung

Neben den Folgen der Klimakrise sind Kriege noch immer Hauptursache für Vertreibung, Flucht und Gewalt in vielen Regionen der Welt. Gekämpft wird dort auch mit Deutschen Waffen. Mit der Zunehmenden Bedeutung digitaler Kriegsführung ist es uns umso wichtiger, Investitionen in Rüstung (und Überwachungstechniken) klar auszuschließen. Für eine Welt ohne Kriege und auch durch nachhaltige Investitionen.

SGD 17: Partnerschaften

Starke Partnerschaften zu pflegen um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen ist fester Kern unseres Verständnisses von nachhaltigem Wirtschaften. Das gilt sowohl für unsere Beziehungen zu Kunden, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und anderen Organisationen.  Um Ziele wie die Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftens oder die Transformation unserer Art zu Leben zu erreichen sind wir als Gemeinschaft erfolgreicher, als Jeder für sich allein.